Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Informationen. Durch die Nutzung unserer Homepage erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

1. Mannschaft


Titelaspirant VfB Stuttgart II fordert die Talwiesenelf heraus

Die Vorfreude auf das Spiel gegen den Tabellenführer aus Stuttgart, die am letzten Wochenende nach dem Sieg in Reutlingen spürbar war, ist schon längst dem realistischen Blick auf die Sportwelt in Zeiten des Coronavirus gewichen.
Am Mittwoch diskutierten die Oberligavereine mit dem federführenden Württembergischen Fußballverband die aktuelle Situation und vorgelegte Optionen über die Fortführung der Saison, wohlwissend, dass die Lage am Mittwoch vielleicht am Donnerstag oder bis zum Spieltag eine gänzlich andere sein kann.
Die Mehrheit der Vereine entschied dann, dass die Saison wenn möglich mit Zuschauerbeteiligung (maximal 999 Zuschauer) fortgeführt werden sollte, je nach Erlaubnis der zuständigen lokalen Behörde. Es war aber schon am Mittwoch klar, dass nicht alle Vereine Zuschauer zugelassen bekommen werden. 
Auch in Rielasingen sieht es eher nach einem Geisterspiel aus, wobei die abschließende Bewertung durch die Gemeinde und das Gesundheitsamt Konstanz am Donnerstag noch ausstand. Deshalb eine Empfehlung an die interessierten Zuschauer, die Neuigkeiten über dieses Spiel via Internet  und sozialen Medien zu verfolgen.
Eine sportliche Einschätzung des Spiels fällt angesichts der Umstände schwer. Die Gäste aus Cannstatt sind stark in die Rückrunde gestartet, Kantersiege in Nöttingen und in Ilshofen, ehe am letzten Wochenende beim 0:0 gegen den FC 08 Villingen erstmals kein Torerfolg gelang. Der neue Trainer Michael Gentner, der vom scheidenden Trainer Paco Vaz in der Winterpause übernommen hat, war aber mit der Leistung nicht unzufrieden.
Sehr zufrieden war auch Michael Schilling mit seiner Mannschaft, die binnen sieben Tage zwei Siege in der Meisterschaft und ein Sieg im Pokal feiern konnte. Dies alles gelang mit einer starken läuferischen und kämpferischen Energieleistung in allen drei Spielen. Ärgerlich am Ende nur die Gelb-Rote Karte für Christian Mauersberger, der wegen einer absoluten Lappalie vom Feld musste, da musste man dann schon nach der Relation fragen, wenn manch Grätsche auf Reutlinger Seite mit Gelb bestraft sah. Er wird mit seinen Läufen ebenso fehlen, wie, zum letzten Mal, der schnelle Nico Kunze, der dann seine Sperre abgesessen hat.
In Stuttgart unterlag man im August mit 1:7, als man etwas arg offensiv den Schwaben ins Messer lief. 

Große Qualität schon damals im VfB-Kader. Der überragende Stürmer Jan Kliment spielt nun in der tschechischen Liga beim 1.FC Slovacko Brno, Roberto Massimo mehrheitlich bei den Profis in der zweiten Liga. Aber es bleiben genügend Talente wir Mateo Klimowicz, David Tomic, der lange verletzte Luca Mack, dazu der bundesligaerfahrende Marc Stein als stabilisierender Routinier und der letztjährige Oberligatorjäger Marcel Sökler. Qualität auf jeder Position.