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1. Mannschaft


Legt die Talwiesenelf in Reutlingen nach?

Ein weiteres Schlüsselspiel in der zu Ende gehenden englischen Woche. Konnte die Talwiesenelf am letzten Sonntag zum Oberligaauftakt einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt feiern, folgte am Mittwoch in einem ähnlich intensiven Spiel der Einzug in das Halbfinale des Verbandspokals und das immerhin zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren.
Nun geht die Reise zum Traditionsverein nach Reutlingen. So traditionsreich die Geschichte des SSV auch sein mag, die aktuelle Situation bei der Elf vom schmucken Kreuzeichestadion bedeutet  ebenso Abstiegskampf wie bei der, nach zwei Siegen im Frühjahr durchaus mit Rückenwind spielenden Mannschaft von Michael Schilling.
In diesen ersten beiden Spielen gefiel die Mannschaft weniger mit spektakulärem Angriffsfussball (abgesehen von 30 Minuten gegen den Freiburger FC), sondern vor allen Dingen mit mannschaftlicher Geschlossenheit, neuer defensiver Stabilität und das alles verbunden mit großer Laufstärke. Dies wiederum auch im dritten Spiel binnen sieben Tage  in Reutlingen einzubringen, wird erneut große Mentalität von der Mannschaft erfordern. Die Rückkehr von Christian Mauersberger nach Sperre gab der Mannschaft einen Schub, erfreulich auch dass in den letzten Minuten auch noch Sebastian Stark nach seiner Verletzungspause wieder einsatzfähig war. Noch zwei Spiele muss Nico Kunze seine Rotsperre absitzen, während Christoph Matt immer noch Geduld benötigt, um seine Verletzung auskurieren zu können.
Der SSV Reutlingen ist noch ohne Pflichtspieleinsatz in diesem Jahr, die Vorbereitung war eher holprig. Dazu kam noch der Abgang von Abwehrchef Ruben Reisig zu den Stuttgarter Kickers. Und das alles vor dem Hintergrund, dass das Heimspiel gegen die Talwiesenelf, aufgrund eines Sportgerichtsurteils, ohne Zuschauer stattfinden muss (20 Freikarten für jeweils beide Vereine). Trotzdem wird rund um das Stadion einiges los sein. Eine Faninitiative ruft neben einer Online-Spendenaktion, dazu auf ans Kreuzeiche-Stadion zu kommen. Dort soll ein Fanfest mit Live-Streaming auch die finanziellen Folgen für den nicht auf Rosen gebetteten Verein zu mindern.