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1. Mannschaft

Pokalschlager gegen den Bahlinger SC

Erneut kreuzen sich die Wege der Hegauer mit dem Bahlinger SC im Rothaus-Verbandspokal. Seit der Auslosung sind die Erinnerungen auf das Pokalhalbfinale gegen die Kaiserstühler wieder neu entfacht worden, war doch das damalige 2:2 nach Verlängerung der vorletzte Schritt für den späteren Verbandspokalsieg und somit für das große Spiel gegen Borussia Dortmund. Damals stand schon fest, dass es im Finale gegen den Landesligisten VfR Hausen gehen würde und die Chance riesengroß war den DFB-Pokal zu erreichen, was der spätere 6:1-Finalsieg auch an der Einschätzung bestätigte.
Diesmal kommt es im Viertelfinale zu diesem Spiel und für den Sieger warten wohl noch weitere schwere Spiele im Halbfinale und Finale, so dass dieses Spiel zwar enorme Bedeutung hat, aber eben für den Sieger ist der Weg in den DFB-Pokal, angesichts der übrigen Konkurrenten, noch ein weiter Weg.
 
Für den 1.FC Rielasingen-Arlen ist es am Donnerstag eines der wenigen Spiele in dieser Saison, in das man nicht als Favorit geht. Die Qualität der Kaiserstühler ist mindestens eben so hoch, wie im Mai 2017, auch wenn die Ausgangslage eine andere ist. Die Gäste gingen mit einem neuen Trainergespann in diese Saison. Alfons Higl verließ den Bahlinger SC, um offen für Neues im Profibereich zu sein. Mit Dennis Bührer übernahm ein langjähriger Spieler des BSC als Trainer-Novize das Amt (zuvor spielender Co-Trainer). Im denkwürdigen Halbfinale war er bei beiden Toren der Bahlinger der Vorbereiter. Ihm zur Seite steht Axel Siefert, den man auf der Talwiese als langjähriger Trainer des SV Endingen kennt. Das Ziel der Bahlinger ist es im Aufstiegskampf in die Regionalliga Südwest dabei zu sein. Der Start in die Saison verlief glänzend. 16 Punkte aus den ersten sechs Spielen lautete die Bilanz, die mittlerweile normalisiert ist, denn nach 13 Saisonspielen stehen die Bahlinger aktuell auf Platz 8 mit 23 Punkten. Zuletzt blieb man in den letzten sieben Spielen, viermal ohne eigenen Torerfolg, nachdem man in den ersten sechs Spielen immer getroffen hat. Der Trainer des 1.FC Rielasingen-Arlen Michael Schilling und sein Co-Trainer Claudio Lettieri nahmen die Gelegenheit wahr und beobachteten den BSC beim Spiel in Villingen (0:0)
 
Der 1.FC Rielasingen-Arlen ging am vergangenen Sonntag erstmals unter der Regie von Michael Schilling nicht als Sieger vom Platz. Die 1:2-Niederlage gegen den Kehler FV war eine bittere Pille. Viel vorzuwerfen hatte Michael Schilling seiner Mannschaft nicht. Sie spielte stark und hatte wohl soviel Chancen wie selten in einem Ligaspiel. Doch mit einer Mischung aus Pech (viermal Aluminium) und Chancenwucher ging man am Ende als Verlierer vom Platz. Kehls Sportdirektor Jürgen Sax: »Die hätten uns locker mit einer 8:0-Packung nach Hause schicken können. Die sind noch stärker aufgetreten als der Freiburger FC. Das war die beste Elf, gegen die wir gespielt haben." 
 
Der Pokalmodus bleibt wie gehabt, der unterklassige Verein kommt im Falle eines Unentschieden nach 120 Minuten eine Runde weiter. Damit bleibt der Südbadische Verband der einzige Verband in Deutschland, der mit diesem Modus spielt. Eine angedachte Veränderung wurde beim letzten Verbandstag mit Mehrheit der Vereinsstimmen abgelehnt. Über Sinn und Unsinn dieser Regelung darf man streiten. Probeabstimmungen bei der Tagung der überbezirklichen Vereine votieren mehrheitlich für die Abschaffung dieser Regelung, aber entscheidend ist dafür eben der Verbandstag
 
Das Spiel beginnt bereits um 14:00, da mit einer vierstelligen Kulisse gerechnet wird, sollten die Zuschauer nicht erst kurz vor Spielbeginn erscheinen, damit der Einlass sich nicht unnötig verzögert. 
 
Der Weg ins Viertelfinale:
1.FC Rielasingen-Arlen  Bahlinger SC
SpVgg. F.A.L.   6:1   H SG Prechtal/Oberprechtal    4:0    A
FC Radolfzell   1:0    A SC Durbachtal                    7:0    A
SV Sinzheim   5:0    A  Hegauer FV                        8:0    A