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1. Mannschaft

Es zählt nur ein Sieg - Ausrutscher nicht erlaubt

Längst hat sich die Meisterschaft zu einer Art Pokalrunde entwickelt. Drei Spieltage vor Saisonende liefern sich der Freiburger FC und 1.FC Rielasingen-Arlen einen packenden Zweikampf um die Verbandsligameisterschaft. Jedes Spiel ist wie ein Finale und beide Mannschaften wissen, dass ein Stolperer die Entscheidung bedeuten kann. Nach dem 4:1 gegen den Offenburger FV hat sich Freiburgs Trainer Ralf Eckert erstmals so etwas wie eine Kampfansage entlocken lassen: „Die Rielasinger spielen eine überragende Rückrunde, wir sind aber nur einen Punkt hinter ihnen. Sie sind gut, aber nicht unanfechtbar". Am Mittwochabend empfängt der Tabellenführer im vorgezogenen Spiel vom 29. Spieltag (Pokalwochenende) den FC Denzlingen. Es ist das letzte Heimspiel der Talwiesenelf, bevor sie am kommenden Samstag nach Kehl und am letzten Spieltag (1.6.) nach Offenburg reisen muss.
 
Nach dem überragenden Zuschauerzuspruch im Derby gegen den FC Radolfzell, erhofft man sich auch am Mittwoch noch einmal einen guten Zuschauerzuspruch. Mit einem Schnitt von über 500 Zuschauern liegen die Hegauer in der Zuschauertabelle deutlich vorne (Platz 2 SC Pfullendorf mit 345 Zuschauern im Schnitt). Der breite Kader wurde auch im Spiel gegen FC Radolfzell verdeutlicht. Benny Winterhalder fiel aus, Danny Berger ersetzte ihn eins zu eins. Auch der frühe verletzungsbedingte Ausfall von Pascal Rasmus, wurde gut kompensiert. Mit Pascal Rasmus ist am Mittwoch allerdings aufgrund muskulären Problemen eher nicht zu rechnen.
 
Die Gäste aus Denzlingen waren in den letzten zwei Wochen die Prügelknaben der Verbandsliga. Vor rund zwei Wochen war die Welt im Elztal noch in Ordnung. Mit 4:0 siegte der FC Denzlingen beim Lokalrivalen FC Waldkirch. Man hatte sich etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Doch drei verlorene Spiele mit 3:19 Toren (1:3 in Pfullendorf, 0:9 gegen den FFC und 2:7 in Kuppenheim) lassen die Alarmsirenen schrillen. Der FC Denzlingen ist eine spielerisch gute Mannschaft, doch zur Zeit scheinen sie Negativerlebnisse als Team nicht gut verarbeiten zu können. Eine Viertelstunde vor Schluss verkürzten die Elztäler in Kuppenheim auf 2:4, doch dann brachen nach dem 2:5 alle Dämme. So haben sich die Denzlinger innerhalb zweier Spieltage eines Vorteils beraubt. Ein insgesamt ordentliches Torverhältnis ist in nur 180 Minuten völlig aus den Fugen geraten.