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1. Mannschaft


Schafft man in Freiberg die Wende?

Das Glück wieder in die richtige Richtung zwingen ist die Devise für den 1.FC Rielasingen-Arlen vor der sicher nicht leichten Aufgabe beim Sport- und Gesangsverein Freiberg. Ob beim SGV noch gesungen wird, ließ sich nicht recherchieren. Es wird noch geschwommen, geturnt und Volleyball gespielt. 2010 hat sich die Fußballabteilung abgespalten. In diesem Jahrtausend war der SGV nur dreimal nicht in der Oberliga vertreten, drei Abstiegen folgte der sofortige Wiederaufstieg. Und ist man nicht abgestiegen, war man zumeist im Vorderfeld der Tabelle anzutreffen. Zu Beginn dieser Saison hat man beim Verein aus der Neckarstadt (nahe Ludwigsburg) einen kleineren Umbruch eingeleitet. Der ehemalige Trainer Ramon Gehrmann ging zu den Stuttgarter Kickers, Nachfolger wurde sein Co-Trainer Mario Estasi, dessen Devise: "Ein 1:0 ist mir lieber als ein 5:3". Vielleicht auch verständlich, denn man verlor den letztjährigen Torschützenkönig der Oberliga Manuel Sökler an die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart. Nach dem letztjährigen siebten Platz stehen die Neckarstädter aktuell auf Platz 8, sozusagen genau im Mittelfeld. Fünf Punkte Differenz auf die Spitzenplätze und fünf Punkte Vorsprung auf die Talwiesen-Elf. Spielführer Steven Kröner über den Freiberger Kader:  "In diesem Jahr hat das Team zwar nicht so viel Qualität, aber es besitzt meines Erachtens mehr Willen und zeigt mehr Einsatz. Vielleicht ist genau das der Unterschied, der es in diesem Jahr ausmacht." Zuletzt fehlten bei der 0:3-Niederlage in Villingen gleich ein halbes Dutzend Spieler. Die beiden gesperrten  Hakan Kutlu und Volkan Celiktas, sowie der zuletzt verhinderte Denis Zagaria kehren in den Kader zurück, Dafür wird der in Villingen vom Feld gestellte Nico Seegert in jedem Fall fehlen.
Die Mannschaft von Trainer Michael Schilling musste in den letzten Wochen einige Rückschläge hinnehmen. Am letzten Wochenende fehlte dann tatsächlich auch das nötige Spielglück. Mit den ersten beiden Bällen auf das Rielasinger Tor erzielten die Gäste aus Dorfmerkingen eine komfortable 2:0-Führung. Dass dabei das 2:0 zwar gut herauskombiniert war, ist wohl richtig, aber es ging dann auch viel zu einfach. Auf der anderen Seite, versiebte man in einer guten ersten Halbzeit zu viele Chancen, hatte Pech mit Aluminiumtreffern, bekam einen klaren Foulelfmeter nicht zugesprochen. Am Ende blieb aber wieder die Null in der eigenen Offensive stehen und das im dritten Spiel hintereinander. Wieder Selbstvertrauen in den eigenen Abschluss zu bekommen, daran galt es in dieser Woche zu arbeiten. Christoph Matt fällt mit einer Bänderverletzung aus. Ansonsten sollte, bis auf die bekannten Langzeitverletzten, der restliche Kader zur Verfügung stehen.