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1. Mannschaft


Nicht ausruhen - weitermachen ist angesagt

Keine Frage, der Zweikampf 1.FC Rielasingen-Arlen gegen den Freiburger FC spitzt sich weiter zu. Am Mittwoch schickte die Talwiesenelf den FC Denzlingen mit 10:0 nach Hause und schoss gegen einen Gegner, dessen Zweikampfführung sehr schwach war, einige Traumtore, kombinierte nach Herzenslust und zeigte läuferisch und spielerisch den zahlreichen Zuschauern im letzten Meisterschaftsspiel auf eigenem Platz noch einmal 90 Minuten Tempofußball. Also alles gut auf der Talwiese? Keineswegs, denn es gibt durchaus personelle Sorgen vor den, wie man auf der Talwiese hofft, letzten drei Pflichtspielen in dieser Saison. Hinter Pascal Rasmus und Christian Mauersberger stehen Fragezeichen aufgrund muskulärer Probleme. Auch der Führende der Torschützenlisteliste, Silvio Battaglia, verließ nach 40 Minuten das Feld. Dennoch hofft man auf die Akteure im Saisonfinale zurückgreifen zu können. Drei schwere Aufgaben warten nun noch auf die Hegauer. Alles ist möglich und am Samstagl geht die Reise an den Oberrhein ins Kehler Rheinstadion. Kehler FV? Da war doch was. Ende Oktober unterlag die Talwiesenelf dem Kehler FV mit 1:2, eigentlich, aufgrund des Spielverlaufs, ein absurdes Ergebnis. Es geht in Kehl weniger um Revanchegedanken, es geht darum mit einem Sieg den Druck auf den Freiburger FC aufrecht zu erhalten, der fast zeitgleich beim FC Waldkirch antreten muss.
Beim Kehler FV schien die Saison schon am lockeren Auslaufen. Nach 19 Spieltagen standen die Grenzstädter beruhigend auf Platz 6 mit klarem Abstand zur Abstiegszone, doch seither kam gerade noch ein Punkt hinzu. Die Abstiegszone ist näher gerückt, es sind noch fünf Punkte Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsplatz. Grund genug sich vom Trainer Heinz Braun, drei Spieltage vor Schluss zu trennen. Interimstrainer bis zum Saisonende wird Bora Markovic. Ein alter Bekannter rund um das Rheinstadion. Der Serbe verbrachte 17 Jahre beim Kehler FV. Er übernimmt nur bis zum Saisonende. "Wenn es einer schaffen kann, dann Bora. Er ist ein unheimlicher Motivator und kann die Jungs begeistern.", so Jürgen Sax, der sportliche Leiter, der sich neue Impulse erhofft. Auf jeden Fall macht dieser Trainerwechsel die Aufgabe wohl nicht einfacher für die Talwiesenelf.